Alle Beiträge von Daniela Breuer

An die Spitze des Medaillenspiegels

Mit den Wettbewerben
im Luftgewehr Auflage hat sich der BSV Rheinhausen-Bergheim in der
Kreismeisterschaft an die Spitze des Medaillenspiegels gesetzt. Sascha Hirche
(Herren II, 300,9) und Harald Breuer (Senioren II m, 311,2) holten Goldmedaillen
Nummer 20 und 21 nach Rheinhausen. Zweite Plätze sicherten sich außerdem Yvonne
Hirche (Damen II, 296,0) und Rolf Kroniger (Senioren IV m, 304,4), Monika
Breuer (296,8) den dritte Platz bei den Senioren II w. Besonders Harald Breuer
setzte in der an Starterzahlen stark von Moerser Vereine bestimmten Disziplin
mit seinem hohen Ergebnis ein Zeichen – die zweithöchste Ringzahl des Tages
nach Harry Möhrke vom SV Asberg (Senioren III m, 312,4) – und verwies den als
besonders leistungsstark bekannten Wilfried Nohner von den Sportschützen
Rheurdt mit 310,7 auf Platz 2.

Im Medaillenspiegel der Einzelwertung steht der BSV Rheinhausen-Bergheim nun mit 21 Goldmedaillen, 8 mal Silber und 5 mal Bronze vor den Moerser Sportschützen (20, 20, 9) und den Sportschützen Rheurdt (17, 19, 10). Ob die Rheinhauser ihren Platz halten können, entscheidet sich in den letzten Wettbewerben am kommenden Wochenende, in denen der BSV nur noch in vier Wettbewerben antritt: Zimmerstutzen Auflage, 50 Meter Pistole (Freie Pistole) in den Klassen Herren I und Herren III und 50 Meter Pistole Auflage. Grade in den Pistolendisziplinen sind jedoch auch die Moerser Sportschützen stark vertreten, zumal auch noch die reguläre Olympische Schnellfeuerpistole .22 lang ansteht.

Nochmal sechs dazu

Das vierte große Wettkampfwochenende der Kreismeisterschaften stand wie üblich im Zeichen der Luftpistole. Allein vier Kreismeistertitel gingen dabei an den BSV-Rheinhausen-Bergheim.

In der Klasse Herren II konnte sich Volker Tiedtke mit 354 über einen Drei-Ringe-Vorsprung vor Gunnar Jobst (351) von den Bergheimer Sportschützen freuen – ähnlich wie auch schon bei der Sportpistole zwei Wochen zuvor. Mit 345 Ringen machte der Kaldenhausener Thorsten Aust die Treppchenplätze in dieser Wettkampfklasse voll. Bei den Damen II siegte Jessica Anoune mit 339 Ringen in einem souveränen Abstand zu Heike Böhm von den Moerser Sportschützen (287). Adam Jemiola fügte seinem Titel in der Sportpistole bei den Herren III auch den Sieg in der Luftpistole hinzu, mit 365 drei Ringe vor dem Moerser Simon Reiter. Den vierten Titel für Rheinhausen holte Ingo Meskendahl in der Versehrten-Klasse SH1/AB1 m ohne HM, sitzend im Rollstuhl. Dass er zusammen mit Beate Hoven vom SV Neukirchen der einzige Starter war, macht deutlich, wie viel Luft nach oben im für Inklusion besonders geeigneten Schießsport noch ist.

Bis vor der letzten Lage stand auch Christa Jemiola  mit 296 bei den Damen III  noch auf dem ersten Platz , wurde dann aber von Johanna Kämmerer vom SV Neukirchen (312) überholt.

Nur für den undankbare vierte Platz reichten die 354 Ringe von Martin Breuer bei den Herren I – zu seinem persönlichen Ärgernis, lieferte er beim – gewonnenen – letzten Ligakampf der Saison nur zwei Tage später doch 369 ab – das wäre bei der Kreismeisterschaft der Titel gewesen. Mit Platz vier schließlich musste sich auch die Herren III-Mannschaft aus Wolfgang Gerdes, Udo Knieper und Wolfgng Letsch zufrieden geben.

Neben der Luftpistole standen außerdem die Wettbewerbe im Unterhebelrepertierer und im Kleinkalibergewehr Liegendkampf an.

Beim Unterhebelrepertierer holte Marc Rocke mit 315 Ringen Platz drei bei den Herren I, Alfons Richter mit 326 den zweiten Platz in der Klasse Herren III. Auf dem zweiten Platz landete auch die Mannschaft aus Marc Rocke, Alfons Richter und Daniela Breuer.

Der im Amateursport seit Jahren rückläufigen, einstigen Standard-Disziplin Kleinkalibergewehr Liegendkampf, ab 2020 auch aus dem olympischen Programm gestrichen, hielten nur noch Daniela Breuer und Udo Kastner die Stange. Ohne Konkurrenz aus den anderen Vereinen wurden sie Kreismeister in ihren Altersklassen.

Die Zahl der Kreismeistertitel für den BSV Rheinhausen-Bergheim erhöht sich damit auf 19.

Weihnachtsschießen und Buffet

Am letzten Trainingstag des Jahres, 20.12. 2018, findet wieder unser Weihnachtsmannschießen statt.

(Wir schießen aber nicht auf Weihnachtsmänner, sondern die gibt’s als Preise.🎅🏆)

Außerdem soll es wieder ein Mitbringbuffet geben.

Wer etwas beitragen möchte, ob Salat, Gebäck oder Dessert, trägt sich bitte auf der Liste an unserem Info-Brett ein.

Aus 4 mach 13

Mit Luftgewehr, KK Sportgewehr Dreistellungskampf, KK Auflage, KK 50m sowie der Sportpistole und der Standardpistole stand am 10. und 11.11. das erste große Wettkampfwochenende der Kreismeisterschaften 2019 an. Elf Kreismeistertitel zählte der Schießsport im Duisburger Westen, wobei allein neun davon auf das Konto des BSV Rheinhausen-Bergheim gehen.

Grund für diesen
Erfolg ist nicht nur die große Bandbreite an Disziplinen im Sportprogramm der
Rheinhauser, sondern auch die weit gefächerte Altersstruktur im Verein. So
hatte der BSV als einziger Westverein überhaupt Nachwuchsschützen im Feld.

Finia Hirche holte den
Titel im Luftgewehr der Schüler (w) mit 118 Ringen und damit genau einem Ring
mehr als ihr männlicher Gegenpart Cedric Beyer vom SV Moers Hülsdonk. Mit einem
Ergebnis von 344 wurde Nachwuchstalent Nicolas Niedworok in der Jugendklasse nicht
nur mit Abstand Kreismeister, sondern hätte sogar bei den Herren schon mithalten
können. Platz drei ging bei den Jugenlichen außerdem an Vereinskollegen
Till-Luca Trollmann (281). Zum ersten Mal nach einigen Jahren konnte Daniela
Breuer auch in der Damenklasse I wieder den Titel nach Rheinhausen holen, mit
glatten 260 nur zwei Ringe vor der Rheudterin Christina Fiscor. Platz drei ging
mit Céline Eggenberger (306) ebenfalls an den BSV.

Zwei weitere Schritte
zur Vervollständigen ihrer diesjährigen Titelsammlung tat die langjährige
Gewehrschützin in den Disziplinen Kleinkaliber Dreistellungskampf und erstmals KK
50 Meter. Mit 262 Ringen setzte Daniela Breuer sich deutlich von Birgit Hanßen
(230) und Sebastian Bunde (218) ab. Allein, da jeder in einer andere Klasse
antrat, war auch den beiden Vinnern ihr jeweiliger Titel sicher. Im 50 Meter
als Dame der Herrenklasse zugeordnet, entpuppte sich der einzige vermeintliche
Konkurrent als Auflage-Schütze, von seinem Verein in der falschen Disziplin
gemeldet.

Im Gewehrbereich stellten die Westvereine ihr größtes Aufgebot im KK Auflage der Seniorenklassen. Auch hier waren es die Rheinhauser, die die Titel einsammelten, zumeist Starter aus Rheurdt und Asberg auf die zweiten Plätze verweisend: Sascha Hirche (Herren II, 284,3), Markus Wolfgarten (Senioren I, 287,8), Monika Breuer (Seniorinnen II, 290,5). Mit dem zweiten Platz mussten sich Harald Breuer (Senioren II, 296,9), hinter dem Rheurdter Wilfried Nohner mit dem kuriosen Ergebnis von 299,9, und Rolf Kroniger (Senioren IV, 287,8) zufrieden geben. Die erste Mannschaft des BSV aus Breuer, Breuer und Wolfgarten gelangte damit auf Platz 2 hinter Rheurdt.

Als stärker von
Moerser Vereinen dominiert erwiesen sich an diesem Wochenende die
Pistolen-Disziplinen, gleichwohl mit dem ASV Kaldenhausen und den Bergheimer Sportschützen
zwei ausgewiesene Pistolenvereine aus dem Westen am Start waren.

Den Mannschaftstitel in der Sportpistole Herren I holte sich der ASV Kaldenhausen mit 727 Ringen, die Mannschaft des BSV Rheinhausen-Bergheim folgten erste auf Platz 5. Als bester Einzelschütze aus diesen Reihen erwies sich jedoch der BSVler Volker Tiedtke mit 258 Ringen, auf Platz zwei hinter Maximilan Melles (273) von den Polizei-Sportschützen Moers und vor dem Bergheimer Gunnar Jobst (253). Noch einen drauf für den BSV setzte Adam Jemiola, der bei den Herren III mit 272 Kreismeister wurde.

Vier Titel über 100 Meter

Die Zahl der Vereine,
die bei den Kreismeisterschaften des Schützenkreises 031 Moers in den
Kleinkalibergewehr-Disziplinen über 100 Meter teilnehmen, ist überschaubar.
Tatsächlich verfügt nur ein einziger Verein im Kreis, die Sportschützen
Rheurdt, überhaupt über eine Schießbahn, um diese Disziplinen zu trainieren.
Das hindert allerdings eine eingeschworene Truppe von Gewehrschützen, sich auf
der modernen Anlage des BSV Einigkeit Holthausen (Voerde) aus reinem Spaß am
Sport in der Disziplin zu messen – darunter der BSV Rheinhausen-Bergheim, der
BSV Homberg-Hochheide und der Grafschafter SV Lohmannsheide aus Baerl.

Wie so oft waren auch
beim KK 100 Meter die Freihandschützen in der Unterzahl gegenüber den
Auflageschützen der Seniorenklassen. Als einzige Vertreterin aus den drei
Vereinen aus dem Duisburger Westen war Daniela Breuer vom BSV Rheinhausen-Bergheim
hier am Start. Mit drei Achtern und einer Sechs im 30-Schuss-Durchgang kam sie
auf 265 Ringen – eigentlich ein unzufrieden stellendes Ergebnis. Dennoch reichte
es nicht nur für den Kreismeistertitel in der Klasse Damen I – Christina Fiscor
von den Sportschützen Rheurdt hatte nur 260 – sondern es war auch das höchste
Freihand-Ergebnis des Wettbewerbes sowohl der Damen-, als auch der
Herren-Klassen.

Den nächste Titel für
Rheinhausen holte Holger Heinz – allerdings als einziger Starter in der Klasse
Herren II, die durch eine Sonderregelung des Landesverbandes bereits aufgelegt
schießen darf.

Doch auch die „echten“
Auflageschützen der Senioren-Klassen lieferten gewohnheitsgemäß. So wurde Ingo
Meskendahl bei den Senioren I (51-60 Jahre) mit 292 Zweiter hinter Udo Jung vom
SV Asberg (295). Bei den Senioren II (61-65) reichten für Harald Breuer 293
Ringe nur für den undankbaren vierten Platz nach den drei Rheudtern Wilfried
Nohner (300), Detlef Pauritsch (296) und Karl-Werner Minuth (294). Der
Rheinhauser Detlef Frühauf sowie Heinz Engeln von Lohmannsheide kamen auf Platz
6 und 7. Umso mehr trumpften die Damen auf. Bei den Seniorinnen II holte Monika
Breuer mit 290 Ringen und zwei Ringen mehr in der letzten Serie den Titel vor
der punktgleichen Bärbel Fischer vom SV Asberg nach Rheinhausen. Platz 3 und 4
gingen an Doris Wibbelhoff und Marika Abel von Lohmannsheide. Mit einem
Gesamtergebnis von 875 Ringen kam die Rheinhauser Mannschaft der Senioren I/II
somit auf Platz drei, der Grafschafter SV Lohmannsheide auf Platz 5.

Besser schnitt dagegen
die Senioren III/IV-Mannschaft der Lohmannsheider ab. Mit 848 Ringen kamen
holte sie Platz 3. In der Einzelwertung machte Ernst-Günter Pesenecker den
zweiten Platz bei den Senioren III (66-70), Wilhelm Wibbelhoff den 6, bei den
Senioren IV (71-75) Rolf Olygschläger Platz 7 und Karl-Heinz Schütz Platz 9. Nicht
unerwähnt bleiben sollen außerdem die Plätze 5 und 8, die mit Karl-Heinz Frenck
und Reiner Rothkopf an den BSV Homberg-Hochheide gingen. Den vierten
Kreismeistertitel für Rheinhausen allerdings machte Rolf Kroniger klar, mit 291
Ringen nur ein, bzw. drei Ringe vor den Rheurdtern Heinrich Keyzers und Walter
Fekl.

Kreismeisterschaft startet großkalibrig

Wettkampfsportliches
Neuland betraten die Pistolenschützen des BSV Rheinhausen-Bergheim 1925 e.V. am
ersten Wettkampfwochenende der Kreismeisterschaften 2019 (Das Sportjahr des RSB
beginnt am 01.10.) Olaf Berg, Volker Tiedtke und Hüseyin und İsa Ҫoktaş versuchten sich in der Disziplin 25m Zentralfeuerpistole .30-.38. – und
fanden sich dabei mehrheitlich in Gesellschaft von Startern aus dem Duisburger
Westen.

Erstmalig wurden die Sportpistolen-Wettbewerbe
in den Disziplinen Kaliber .30-.38 und Kaliber .38-.45 in Krefeld-Girmesgath
ausgetragen, nachdem die vereinseigene Anlage der Moerser Sportschützen 1952
e.V. in Utford nicht mehr zur Verfügung stand. Die beiden städtischen Anlagen
im Kreis in Moers-Kapellen und Rheinhausen kamen nicht in Frage. Zum einen sind
an beiden Standorten die Pistolenstände für den Duell-Modus auf Drehscheiben nur
bis Kaliber .38 zugelassen, die zweite Disziplin also überhaupt nicht
durchführbar. Zum anderen werden, um den Schützen lange Wartezeiten zwischen
den beiden Modi zu ersparen, die Präzisionsdurchgänge für gewöhnlich auf den
50-Meter-Bahnen geschossen. Die sind jedoch sowohl in Moers als auch in
Rheinhausen nur bis Kaliber .22 ausgelegt. Der desolate technische Zustand der
Anlage in Rheinhausen tat sein übriges dazu, so dass der Kreissportleitung kaum
eine andere Wahl blieb.

Die Schießstandlage im Kreis spiegelte sich dementsprechend in den Ergebnislisten wieder. Sieben Starter traten in der Disziplin .30-.38 in der Klasse Herren I/II an, nur zwei im Feld nicht aus Duisburg-West. Kreismeister wurde Jens Meyer von den Moerser Sportschützen (247 Ringe), gefolgt von Thorsten Aust vom ASV Kaldenhausen (242), Volker Tiedtke vom BSV Rheinhausen-Bergheim (222) und Jörg Przygoda von den Pistolenschützen Homberg (215). Erst auf Platz fünf fand sich der Rheurdter René Luczak (150). Den Abschluss machten İsa (107) und Hüseyin Ҫoktaş (83) vom BSV Rheinhausen-Bergheim.

Unter den zehn Herren
III platzierte sich der vierte BSVler Olaf Berg mit 181 auf Platz 8.
Kreismeister wurde auch hier ein Moerser, Werner Bernhard, mit 246, gefolgt von
Reiner Hanke (Kaldenhausen, 245), Reinhold Schlegen (SV Neukirchen, 234),
Reiner Rotkopf (BSV Homberg-Hochheide, 230), Ralf Zweipfennig (Kaldenhausen,
226), Karl-Heinz Frenck (Homberg-Hochheide, 219) und Wolfgang Luczak (Rheurdt, 198).
Platz 9 und 10 belegten Ernst Rhode (Kaldenhausen, 156) und Heinz-Jürgen Pietz
(Rheurdt, 133).

Den Mannschaftswettbewerb, bei dem beide Altersklassen zusammengefasst werden, machten dann der BSV Rheinhausen-Bergheim und der ASV Kaldenhausen unter sich aus. Das Team Kaldenhausen wurde mit den Ergebnissen von Rainer Hanke, Thorsten Aust und Ralf Zweipfennig mit 713 Ringen Kreismeister. Voker Tiedtke und die Brüder Ҫoktaş kamen für Rheinhausen-Bergheim zusammen auf 412 Ringe.

Noch schmaler war das
Aufgebot in .38-.45. Vier Herren I/II und sechs Herren III traten an allein
acht davon aus Duisburg-West. Dafür gingen hier beide Einzeltitel nach
Rheinhausen, zum einen an Gunnar Jobst von den Bergheimer Sportschützen, zum
anderen an Rainer Hanke vom ASV Kaldenhausen, der außerdem die einzige
Mannschaft in der Disziplin stellte.

Umso größter wird die
Beteiligung aus dem Altkreis Moers am kommenden Sonntag sein, wenn die Kleinkalibergewehr-Wettbewerbe
über 100 Meter in Voerde-Holthausen ausgetragen werden.

Ungeschlagen an die Tabellenspitze

Zugegeben, der letzte Wettkampf der Saison stellte keine Herausforderung für die Luftgewehr-Mannschaft des BSV Rheinhausen-Bergheim dar. Wegen zu vieler Ausfälle musste der Gegner SV Asberg die Auswärts-Begegnung absagen und gestanden den Rheinhausern ein 6:0 zu, da auch ein Ersatztermin bis zum Saisonende am 30.11. nicht mehr möglich war. So blieb den BSV-Schützen nur, sich noch einmal auf dem heimischen Stand an der Krefelder Straße zu treffen, um ihre Ergebnisse für die Einzelwertung auszuschießen. Und die zeigten das gleiche Bild, mit dem die Luftgewehr-Mannschaft ihre bisher beste Kreisliga-Saison hingelegt hatte.

Wenn auch noch zwei Begegnungen zwischen dem BSV Eversael und den Sportschützen Rheurdt ausstehen, so steht doch schon fest, dass der BSV Rheinhausen-Bergheim in diesem Jahr die Tabellenspitze von Eversael übernimmt. Bis auf den Heimwettkampf gegen Eversael, der 4:2 endete, hatten die Rheinhauser alle Begegnungen 6:0 gewonnen. Nicht unwesentlichen Anteil daran hatte Nachwuchsschütze Nicolas Niedworok, der mit 14 Jahren bereits auf dem Leistungsniveau manches erwachsenen Sportlers liegt. Während Mannschaftsführerin Daniela Breuer stets mit hohen Ringzahlen zwischen 365 und 384 den Besten der gegnerischen Mannschaft aus der Wertung drängte, bildete er zusammen mit Marc Rocke in dieser Saison mit Ergebnissen in den 330ern das solide Mittelfeld, um auch die übrigen Punkte im Vergleich der einzelnen Mannschaftsschützen zu sichern. Eine beachtliche Leistungssteigerung legte außerdem die diesjährige Neueinsteigerin Céline Eggenberger hin, von 283 zum Anfang der Saison auf 327 im letzten Wettkampf.

Noch einmal spannend werden kann es in der Einzelwertung. Mit einem Schnitt aus den besten vier Ergebnissen von 376 Ringen steht Daniela Breuer auf ihren Spitzenplatz aus der letzten Saison, gefolgt von den Eversaelern Peter Kampermann (358) und Kirsten Kulms (342). Wenn auch bei Eversael noch zwei Wettkämpfe ausstehen, so gibt der Abstand zum Zweitplatzierten eine komfortable Sicherheit. Ob Nicolas Niedworok seinen derzeit vierten Platz halten kann, hängt indes davon ab, wie der nur einen Ring hinter ihm liegende Björn Berendes von Rheurdt in den verbleibenden Begegnungen abschneidet. Gleiches gilt beim Rheinhauser Leon Meskendahl, derzeit Platz 9, dem die Rheurdterin Anika Leveringhaus mit einem Abstand von nur 0,25 Ringen folgt. Marc Rocke und Céline Eggenberger dagegen stehen auf ihren Plätzen 6 und 13.

Wenn sie auch den ersten Tabellenplatz erobert haben, hat sich die Mannschaft dazu entschlossen, den Aufstieg in die Bezirksliga Linker Niederrhein in der nächsten Saison zunächst zurück zu stellen. Erst einmal wollen die Rheinhauser ihre Leistung festigen und ausbauen. Zudem stehen im Bezirk Vereine wie St. Helena Xanten, Gut Schuss Brüggen oder Grenzland Goch im Feld, verbunden mit entsprechend langen Anreisen zu den Auswärtswettkämpfen. Dass diese in der Regel unter der Woche abends ausgetragen werden, stellt nicht nur für die berufstätigen Sportler, sondern vor allem für den Sekundarstufenschüler Niedworok einen Faktor da, der wohl überdacht sein will.

Stadmeisterschaft 2018 – ein Schlaglicht auf den duisburger Schießport

41 Schützenvereine und
Schießsportabteilungen, zugehörig zu drei Kreisen (012 Dinslaken, 014 Duisburg,
031 Moers), zählt der Rheinische Schützenbund in Duisburg.
Verbandstrukturübergreifend agiert die Fachschaft Sportschießen beim
Stadtsportbund und richtet jährlich die Stadtmeisterschaften Sportschießen aus,
2018 am 8./9. und 22./23. September.

Anmeldezeitraum in den
Sommerferien, die Gebietsmeisterschaften, zu denen die Sportler sich bereits
Monate vorher gemeldet hatten, der am gleichen Wochenende stattfindende
Aktionstag des SSB „Duisburg bewegt sich“ – verschiedene Gründe hatten dazu
geführt, dass der BSV Rheinhausen-Bergheim in diesem Jahr nur 10 Starts
verzeichnete. Doch auch insgesamt betrachte zeigt die nun erst veröffentlichte
Ergebnisliste ein äußerst uneinheitliches Bild des Schießsports in Duisburg.

So fanden sich in der
Basisdisziplin Luftgewehr (LG) insgesamt nur drei Damen und zwei Herren des DJK
Buchholz sowie je ein Herr vom SV Neuenkamp und der St. Sebastianus Schützenbruderschaft
von 1420, so dass einzelne Schützen in ihren Altersklassen konkurrenzlos Stadtmeister
wurden. Auch der Nachwuchs war dünn gesät, mit drei U12-Schülerinnen Jana
Quattelbaum, Nicola Dunbar, Angelina-Samira Sack des BSV Wedau, die aufgrund
des Alters nur Lichtgewehr schießen dürfen, und Julian Woller vom PSV Duisburg.

Die olympischen
Gewehrdisziplinen Kleikaliber (KK) Sportgewehr Dreistellungskampf und
Liegenkampf indes waren überhaupt nicht besetzt. Das mag auch fehlende
Sportanlagen in der Stadt liegen. Die nötigen 50-Meter-Bahnen sind in Bau, Betrieb
und nicht zuletzt Genehmigungsverfahren für einzelne Vereine kaum zu
finanzieren, die städtische Schießanlage in der Sporthalle Krefelder Straße in
Rheinhausen ist technisch überaltert, trotz teils desolaten Zustands aber allein
nur durch die sechs Rheinhauser und Homberger Vereine schon ausgelastet.

Ein gänzlich anderes
Bild zeigte sich bei den Luftgewehr- und KK-Auflage-Disziplinen der
Seniorenklassen ab 51 Jahren. So verzeichnete die Disziplin LGa bis Senioren V
(76 Jahre und älter!) insgesamt 35 Teilnehmer, bei KKa waren es 27. Besonders
stark vertreten waren dabei die St. Sebastianer von 1420, der BSV Wedau sowie
die St. Sebastianer Duissern mit jeweils mehr als der Hälfte der Starter, so
dass die meisten Titel im Seniorenbereich an diese Vereine gingen. Nur
vereinzelt setzten sich Schützen andere Vereine an die Spitze, so wie Manfred
Meyer (Sen IV) und Karl Lob (Sen V) vom BSV Aldenrade-Fahrn im LGa und Ingo
Meskendahl (Sen I) vom BSV Rheinhausen-Bergheim im KKa.

Standen die
Auflage-Disziplinen im Zeichen der Traditionsvereine aus der Stadtmitte,
dominierte in der Luftpistole, der 50m-Pistole (Freie Pistole), der 25m-Pistole
(Sportpistole) und der 25m-Standardpistole die Schießsportabteilung des
Polizeisportvereins Duisburg, vom Nachwuchs mit Julian Woller (Jugend) und Paul
Georg Baaske (Junioren I) bis zu Ingo Bruckhoff in der beidhändigen
Seniorendiziplin. Allerdings mit Ausnahmen:

In der
Luftpistole Herren III (51-60) setzte Adam Jemiola, diesjähriger Neuzugang beim
BSV Rheinhausen-Bergheim sich prompt mit 361 Ringen an die Spitze, vor sechs
PSV-Schützen angeführt von Frank Bauer mit 347. Buchstäblich in die Zange
genommen von den Rheinhausern wurden die Polizeisportler durch Udo Knieper, der
mit 205 auf dem achten Platz landete.

Bei den Herren IV
belegten die Schützen des ETuS Wedau gleich die ersten fünf Plätze, gefolgt von
Heinz Hörnick von Aldenrade-Fahrn und verwiesen den einzigen PSVler im Feld auf
Platz 7.

In der ohnehin selten
ausgeübten Disziplin 50m-Pistole waren, neben vier Herren I des PSV, Adam
Jemiola und Wolfgang Letsch (Herren IV) von Rheinhausen die einzigen Teilnehmer
ihrer Altersklassen. Einen weiteren Titel machte Thorsten Mank vom ETuS dem PSV
bei den Herren III in der 25m Pistole streitig.

Rarer Nachwuchs, dünn
besetzte Gewehr-Disziplinen und die starke Dominanz einzelner Vereine in den
verschiedenen Diziplinen-Gruppen kennzeichneten diese Stadtmeisterschaft. Doch
auch das vollständige Fernbleiben nicht nur aller linksrheinischen Vereine bis
auf den BSV Rheinhausen-Bergheim, sondern auch das Fehlen der Traditionsvereine
aus dem Norden, aus Meiderich, Neumühl, Hamborn, Marxloh und Bruckhausen, lässt
durchaus die Frage zu, wie es um den Schießsport in gesamtstädtischer Sicht
bestellt ist.

Schießschuhe

Sportkleidung

Schießschuhe zeichnen sich vor allem durch eine feste, flache und verbreiterte Sohle aus. Sie vergrößern die Standfläche des einzelnen Fußes und damit die Fläche, auf die sich das Gewicht des Schützen verteilt. Dadurch sorgen sie für einen stabileren Stand.

Schießschuhe für die Langwaffendisziplinen reichen bis über die Knöchel und stabilisieren durch eine feste Bindung den Fuß noch weiter. Schuhe für die Kurzwaffen-Diszplinen dürfen nicht höher als der Knöchel sein.

Schießweste

Sportkleidung

Schießwesten werden von Langwaffenschützen der Auflage-Disziplinen getragen. Ihre Funktion ist ähnlich denen der Schießjacken beim Freihand-Schießen. Die gepolsterte und und mit rutschfestem Material besetzte Schulterpartie sorgt für einen sicheren Halt der Schaftkappe. Um diese Fläche zu vergrößern, haben manche Westen rechts einen  kurzen Ärmel.

Weil beim Auflage-Schießen das Gewehr nicht mit den Arm gestützt wird, ist eine Polsterung am Ellenbogen unnötig. Deswegen kann links auf den Ärmel verzichtet werden.

Manche Auflageschützen schießen auch mit kompletten Schießjacken. Einen besonderen Nutzen habe sie davon jedoch nicht.