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Schießsport in Duisburg – ja, das gibt’s!

Wir haben uns auf die andere Rheinseite gewagt.

Am Samstag, 08.09.2018, war der BSV Rheinhausen-Bergheim mit seinem Infostand bei Duisburg bewegt sich. Die Veranstaltung des Stadtsportbundes gibt Sportvereinen die Möglichkeit, sich gemeinsam auf der Königsstraße in Mitte der Duisburger Innenstadt zu präsentieren. Auf der knapp 500 Meter langen Einkaufsstraße zwischen Forum, City Plais und Kuhtor fanden interessierte Bürger neben Wassersport, Segelfliegern, verschiedenen Kampfsport, Fechten, Rollhockey, Schach, Turnen und vielem mehr zum ersten mal auch den Schießsport.

Der schon vom Rheinhauser Parkfest bewährte Infostand zog die bei bestem Spätsommerwetter zahlreich die durch die City flanierenden Besucher an. Highlight war wie immer die Lichtschießanlage, an der Interessenten selber einmal die Grundlagen des Sports ausprobieren konnten – um festzustellen, dass Schießen garnicht so einfach  und anstrengungsfrei ist, wie es erscheint.

Oftmals kamen die Besucher hier zum ersten Mal mit dem Schießsport in Berührung, hatten vielleicht schon einmal davon gehört, aber bisher keine konkrete Vorstellung. Diese fanden am Stand des BSV ebenso Informationen wie jene, die sich bereits für den Sport interessiert, aber bisher keine Anlaufstelle gefunden hatten.

Großkaliberschießen 04.05.2018

Sportschießen mit Handicap

Beim Tag des Rollstuhlsports des Behinderten- und Rehabilitationssportverbandes NRW stellte der BSV Rheinhausen-Bergheim 1925 e.V. in der Sportschule Wedau den Schießsport vor.

Das Angebot, mit dem Lichtgewehr zu schießen, stieß auf reges Interesse bei den Besuchern der Veranstaltung. Zudem informierte das Team um den Leiter der Abteilung „Schießen mit Handicap“, Dr. Ingo Meskendahl, über die Möglichkeiten des sportlichen Schießens nicht nur im Rollstuhl.

Parkfestbesucher zeigen reges Interesse am Schießsport

Über ein im Großen und Ganzen zufriedenstellendes Wochenende auf dem Parkfest der SPD in Rheinhausen kann der BSV Rheinhausen-Bergheim zurückblicken. Zum sechsten Mal hatte sich der Schützenverein nun schon an der Veranstaltung beteiligt, um sich dem Publikum vorzustellen und über den Schießsport allgemein und die Angebote des Vereins zu informieren.

Besonders am Samstag war der Zulauf rege. Den sonnigen Nachmittag nutzten offenbar viele Familien mit Kinder für einen Ausflug zu Spielplätzen und Wildgehege im Rheinhauser Volkspark, um dann gleich auch eine Abstecher zum Parkfest machen (oder umgekehrt). Besonders jene kamen an diesem Tag häufig an den Stand, um zu fragen, ob der Nachwuchs – oft erst zehn bis zwölf Jahre alt – einmal schießen dürfe, und es dann gleich selbst auszuprobieren. Mit dem Lichtgewehr am BSV-Stand kein Problem. Gleichzeitigt erkundigten sich die Eltern über den Schießsport im Verein, um dann nicht selten festzustellen, dass das sogar ein Sport für die ganze Familie sein könnte, wenn die Kinder erst einmal das gesetzlich festgelegte Alter von zwölf Jahren erreicht haben. Doch auch die Generation 60+ zeigte Interesse an den Auflage-Disziplinen, die sportliche Betätigung mit weniger Kraftaufwand und umso mehr Ruhe benötigen.

Etwas magerer viel dagegen der Sonntag aus. Zwei heftige Regenschauer am Nachmittag vertrieben zeitweise die Gäste, die die geschlossene Wolkendecke am Vormittag nicht ohnehin schon vom Kommen abgehalten hatte. Dafür stattete nicht nur SPD-Ortsvereinsvorsitzender Dirk Smaczny als Organisationschef des Parkfestes dem BSV-Stand einen Besuch ab und ließ sich den Schießsport genauer erklären, sondern auch OSC-Vorsitzender Jürgen Keusemann, dessen Verein die neue Sportwelt vorstellte, und Rainer Bischoff, MdL und Vorsitzender des Stadtsportbundes, schauten vorbei.

Die Gespräche an beiden Tagen bestätigten einmal mehr die Erfahrung der vergangenen Jahre, dass der Schießsport durchaus auf Interesse stößt – allerdings kaum mit Schützenvereinen in Verbindung gebracht wird. Dieser Begriff ist nach wie vor belegt mit Vorstellungen von Uniformen, Vogelschießen und Schützenfesten. Ebenso überrascht zu hören waren einige, dass es allein in Rheinhausen sieben Schützenvereine gibt. Die Präsentation des BSV als Schießsportverein indes scheint auf dem Parkfest so gelungen zu sein, dass manch ein Besucher am Stand fragte, ob der BSV denn ein Schützenverein sei.

Ein Hauch von Wilder Westen

 … umwehte dieses Jahr das Buffet zum Abschluss der Vereinsmeisterschaft beim BSV Rheinhausen-Bergheim – woran das Datum an Altweiber nicht ganz unschuldig war. Neben Chili-Con-Carne standen diesmal Tortilla-Wraps, verschiedene Salate und Blaubeermuffins auf der Speisekarte und fanden bei den Mitgliedern großen Anklang. Das ebenfalls angesetzte Spielkarten-Schießen mit der Winchester geriet dabei ein wenig ins Hintertreffen. Das soll bei nächster Gelegenheit allerdings wiederholt werden.

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„Annie Oakley“ in Aktion. Kostümierung war an Altweiber allerdings keine Pflicht.

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War es ein Full House?

Adventsschießen 2015

Am Vorletzten Trainingstag lud der BSV Rheinhausen-Bergheim seine Mitglieder wieder zum Adventschießen und anschließendem gemütlichen Beisammensein im stimmungsvoll hergericheten Gemeinschaftsraum auf der Schießanlage an der Krefelder Straße.

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Ganz besondere Scheiben galt es beim Adventsschießen zu treffen. Jedes Bild hat einen Punktewert.

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Anvisieren ließen sich die winzigen Bilder auf 10 Meter Entfernung allerdings nicht so einfach.

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Als Preise waren diesmal nicht Pokal, sondern Schokoladenweihnachtsmänner ausgelobt.

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Neuauflage des Kreisdamenpokals

Zur Neuauflage des Damenpokals im Kreis Moers hatte die Kreisdamenleiterin Bärbel Fischer am 29.08. geladen. 19 Schützinnen hatten sich dazu am Samstagnachmittag im Vereinsheim des SV Asberg im Keller des Kindergartens am Pandyck eingefunden.

Dabei standen bei diesem Treffen ausdrücklich nicht der Sport im Vordergrund, sondern das gegenseitige Kennenlernen und der Erfahrungsaustausch. Denn allzu oft begegnen sich die Schützen auf Meisterschaften nur kurz während des Standwechsels oder bei den Rundenwettkämpfen nur innerhalb der eigenen Startergruppe.

Nichts desto trotz hatte sich die Damenleiterin eine besondere Herausforderung für den Wettbewerb einfallen lassen. Anstatt der üblichen Wettkampfspielge mit 30,5mm messendem Schwarzen erhielten die Teilnehmerinnen Scheiben, auf denen zwanzig Mal nur der Ringbereich von 8 bis 10 untereinander und versetzt abgedruckt war – 10mm Durchmesser, die auf 10 Meter Entfernung auf Stecknadelkopfgröße schrumpfen. Dies erwies sich für die mehrheitlich routinierten Aufgelegt-Schützinnen der Alters- und Seniorenklasse nicht minder schwierig, als für die eigentlich freihand schießende Damenklasse.

Ein Thema mehr also, um das sich die anschließend im gemütlichen Vereinsraum der Asberger bei Kaffee und Kuchen Gespräche entspannen, die sich neben Kind und Kegel auch bei den Damen um Sport und Vereinsleben drehten.

Seinen Abschluss fand der rundum gelungene Nachmittag schließlich in der Siegerehrung, bei der die drei besten Schützinnen jeder Altersklasse mit einem Pokal bedacht wurden. Bei den im Aufgelegten Schießen ungeübten Damen kam Daniela Breuer vom BSV Rheinhausen-Bergheim auf den ersten Platz, gefolgt von Corinna Holbeck aus Vinn und Jessica Anoune (Bergheim), eigentlich Luftpistole. Platz eins bei den Altersdamen sicherte sich Neueinsteigerin Marlies Büssers (Rheurdt) vor Connie Möller (Bergheim). Auch bei den Seniorinnen A ging der erste Platz mit Gaby Minuth nach Rheurdt, gefolgt von Conny Eloo (Hülsdonk) und Magdalene Bunde (Vinn). Als einzige Senioren B trat Monika Prugschen-Heinemann (Budberg) an, während bei den Seniorinnen C der erste und dritte Platz mit Inge Hein und Gitti Rütters nach Asberg ging. Platz belegte Lieselotte Rasch vom SV Moers-Vinn.

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Ein zufriedenstellendes halbes Wochenende

Eigentlich sollte das Parkfest der SPD, wie jedes Jahr, das ganze Wochenende ausfüllen. Zum vierten Mal war der BSV Rheinhausen-Bergheim 1925 e.V. mit seinem Informations- und Ausprobierstand dabei, und nach dem gelungenen Start am Samstag war für den Sonntag eigentlich ein kleines Pokalschießen für die interessierten Gäste geplant. Doch wer oder was auch immer für das Wetter verantwortlich war, war offensichtlich anderer Meinung.

Dennoch können die Schützen auch nach nur einem halben Wochenende eine durchweg positive Bilanz ziehen. Schon vor der offiziellen Eröffnung des Festes strömten gegen 14 Uhr die ersten Besucher in den rheinhauser Volkspark und auch zum Zelt des BSV, das diesmal an einem beschaulichen Rasen-Carré zwischen Crêpe-Stand, Entenangeln, Hüpfburg und Streethandball-Feld und in gebührendem Abstand zum Musikgeschehen auf der Bühne aufgeschlagen worden war – und wie immer vollgepackt mit Anschauungsmaterial, Ausrüstungsgegenständen und Infotafeln, die verdeutlichten, dass Sportschießen mehr ausmacht, als einfach nur mit dem Gewehr auf die Scheibe zu halten.

Wie viel mehr konnten die Besucher auch diesmal wieder am Lichtschießstand in der hinteren Hälfte des Zeltes selbst ausprobieren, und diesmal mit einer Neuerung. Nicht nur funktionierte das lichtempfindliche kleine U12-Lichtgewehr diesmal wetterbedingt und dank der freundlichen Strommitnutzungsmöglichkeit bei den benachbarten Jusos zuverlässig. Zusätzlich hatten befreundete Schützen von der SVGG „Lützow“ 1886 e.V.  aus Essen-Steele nicht nur helfende Hände, sondern auch  ihr selbst konstruiertes Lasergewehr mit voll elektronischer Biathlon-Zielanlage mitgebracht. Dessen Proportionen und Gewicht entsprechen vollständig denen eines echten Sportgewehres, so dass vor allem Erwachsene diesmal einen realistischen Eindruck davon erhalten konnten, worin die Leistung beim Schießsport besteht, wenn es darum ging, mit vier Kilo schwere Gerät freihändig die Biathlon-Scheiben zu treffen.

Neben dem reinen Spaß am Schießen, der vor allem die Kinder für das U12-Lichtgewehr Schlange stehen ließ, entspannen sich auch immer wieder Gespräche, in denen die BSV-Schützen über ihren Sport, die Disziplinen und die teils für Neugierde sorgenden, da ungewöhnlichen Ausrüstung erklärten. Am Ende des Tages konnte das gesetzte Ziel, Präsenz zu zeigen, einen positiven Eindruck zu hinterlassen und über den Schießsport zu informieren, wohl als erreicht angesehen werden, und mehr noch, sollte der eine oder andere Interessent in den folgenden Tagen oder Wochen seinen Weg zum Gästetraining in der Sporthalle an der Krefelder Straße finden.

Fest steht auf jeden Fall, dass der BSV auch im nächsten Jahr wieder gerne die Möglichkeit nutzen wird, sich am Parkfest zu beteiligen.

Beim Kreispokal ganz vorne dabei

30 Grad auf der Terrasse, 15 Grad auf dem Schießstand. In diesen Zahlen lässt sich der diesjährige Kreispokal des Kreises Moers in der Disziplin Luftgewehr Auflage auch umschreiben. Von größerem Interesse sind dann allerdings doch die Ringzahlen, die am Ende auf den Ergebnislisten standen. Und die waren für die Schützen der Alters- und Seniorenklassen des BSV Rheinhausen-Bergheim 1925 e.V. ebenso erfreulich, wie das Wetter an diesem Sonntag.

Zwei Mannschaften des BSV waren in Moers-Vinn an den Start gegangen. Cornelia Möller, Harald Breuer und Rolf Kroniger brachten es zusammen auf 882 Ringe und sicherten sich damit den zweiten Platz hinter den Sportschützen Rheurdt (891) und vor dem SV Asberg (874). Die zweite Mannschaft aus Markus Wolfgarten, Monika Breuer und Wolfgang Letsch landete mit 834 Ringen auf Platz 13 im Mittelfeld.

Auch in der Einzelwertung in den jeweiligen Altersklassen gingen zwei Plätze an den BSV. Während in der Herren-Altersklasse Thomas Möller und Markus Wolfgarten mit 270 und 268 die Plätze 7 und 8 belegten, erreichte Connie Möller bei den Altersdamen mit 290 den zweiten Platz hinter Birgt Jung vom SV Asberg (294).

Bei den Senioren A lagen die Plätzen teils nur einen einzelnen Ring auseinander. Hier reichten Harald Breuers 294 allerdings nur für Platz 4 hinter Bernhard Brakemeier vom SV Asberg (295) und Wilfried und Wolfgang Nohner (297, bzw. 298) von den SpSch. Rheurdt. BSV-Schütze Wolfgang Letsch gelangte mit 283 auf Platz 10, Monika Breuer bei den Seniorinnen A ebenfalls mit 283 auf Platz 7.

Bei den Senioren B schließlich erreichte Rolf Kroniger mit 298 (von 300) Ringen den ersten Platz.

Insgesamt lag der BSV damit auf Platz 3 des Medaillenspiegels hinter den Sp.Sch. Rheurdt und dem SV Moers-Hülsdonk und stellte einmal mehr unter Beweis, im Luftgewehr Auflage im Kreis weit vorne mitzuspielen.

Die eigenen Grenzen austesten

Zum nunmehr 25. Mal hatten die Sportschützen Andreas Hofer Essen am 28. und 29.03. zum 100-Schuss-Pokal für Luftgewehr und Luftpistole geladen. Mit sieben Startern haben sich diesmal auch der BSV Rheinhausen-Bergheim 1925 e.V. beteiligt.

100 Schuss kommen dabei schon fast einem Langstreckenlauf gleich. In den Freihand-Disziplinen mit Luftgewehr (LG) und Luftpistole (LP) der Jugend-, Junioren-, Schützen- und Altersklassen umfasst der normale Wettkampfdurchgang 40 Schuss, bei der Luftgewehr-Auflage-Disziplin (LGa) der Alters- und Seniorenklassen 30 Schuss. Bei diesem Pokalschießen hatten die Teilnehmer also das 2,5-, bzw. 3,3-fache Pensum zu absolvieren – 120 Minuten höchste Konzentration und Körperbeherrschung, 120 Minuten in gleicher Haltung auf der Stelle stehen, 100 Mal 4,5 Kilo aufnehmen, ruhig halten und wieder ablegen. Zwar war auch das Einlegen von Pausen möglich, weitere Probeschüsse, um sich danach wieder im Stand einzurichten jedoch nicht.

Bei diesem ungewöhnlichen Wettkampf konnte jeder Schütze individuell erfahren, wo seine persönlichen Grenzen lagen, ab welcher der 10 Serien die Konzentration merklich nachlässt, Arme schwer, Füße platt, Knie steif und Augen müde werden, sich Fehler einschleichen und der Bildschirm der elektronischen Anlage eine 7 statt einer 9 oder 10 anzeigt. Nichts desto trozt waren die sieben BSV-Schützen durchweg zufrieden mit ihren Leistungen. Auch wenn die Astrengung größer wurde, einen signifikanten Leistungsabfall hatte keiner bei sich ausmachen können.

Und am Ende kamen immerhin sogar zwei Platzierungen für den BSV heraus: Daniela Breuer holte in der LG-Damenklasse mit 905 Ringen den 3. Platz, Norman Hotze als einziger Junior mit 696 den ersten Platz. Im LGa erreichte Cornelia Möller den 12. Platz bei den Altersdamen (959). Bei den Senioren kam Harald Breuer (981) auf den 13., Rolf Kroniger (965) auf den 22. und Klauspeter Hennes (939) auf den 28. Platz, während Monika Breuer bei den Seniorinnen mit 958 Ringen auf den 5. Platz kam. Die Mix-Mannschaft Breuer, Kroniger, Möller, Hennes erreicht mit 2905 Ringen den 12. Platz.

Gesamte Ergebnisliste