KK Sportpistole

Zeitschießen für Profis

DSB-Sportordnung Regel-Nr. 2.40

  • Distanz: 25 Meter
  • Schusszahl: 60
  • Anschlag: Stehend
  • Zeit:  6×5 Schuss in je 5 Minuten
  •           6×5 Schuss in je 3/7 Sekunden
  • Gewicht der Waffe: max. 1,4 kg
  • Länge: max. 22 cm
  • Kaliber: .22 lfb
  • Größe des Spiegels: 500 mm
  • Größe des Zehnerbereichs:  55 mm

Wer kann die Disziplin schießen?

Jugendliche ab 16 Jahren dürfen Sportpistole schießen. Zuvor sollte jedoch mit der Luftpistole vor allem der Zielvorgang sicher  gelernt worden sein, da insbesondere im Duelldurchgang wenig Zeit bleibt, Kimme und Korn übereinander zu bringen. Dies muss bereits erfolgt sein, wenn der Schütze mit der Pistole ins Ziel geht.

In der Regel erhalten Jungschützen erst auf die Empfehlung ihrer Betreuer hin die Erlaubnis, mit der Disziplin Sportpistole zu beginnen.  Auch erwachsene Neueinsteigern müssen zuerst in die Disziplin Luftpistole trainieren, ehe ihnen die vereinseigenen Sportpistolen zur Verfügung gestellt werden. Die Dauer liegt im Ermessen der verantwortlichen Betreuer.

Wie funktioniert die Disziplin?

SpoPi 02
Sportpistolen-Schütze auf dem Stand

Der Stand und der Zielvorgang entsprechen dem der Disziplin Luftpistole.

Der Durchgang ist zweigeteilt. Die ersten 30 Schuss werden als Präzisionsschießen durchgeführt. Für je fünf Schuss hat der Schütze fünf Minuten Zeit.

Die zweiten 30 Schuss werde als Duellschießen in Serien zu je fünf Schuss absolviert. Der Schütze hat für jeden Schuss drei Sekunden Zeit. Hierzu drehen sich die Scheiben mit Beginn des Schießens jeweils dem Schützen zu und klappen nach drei Sekunden wieder weg. Bei jedem Aufklappen darf nur ein Schuss auf die Scheibe abgegeben werden. Zwischen den einzelnen Schüssen ist die Schiebe sieben Sekunden lang nicht zu sehen und klapp nach deren Ablauf dieser Zeit automatisch und ohne Kommando wieder auf.

Was für eine Waffe benutzt man?

SpoPi 03
Kleinkaliber-Sportpistole

Sportpistolen sind mehrschüssige Kurzwaffen. Dies bedeute, dass, anders als bei der Luftpistole, sich mehrer Schuss im Magazin befinden und nicht jeder einzelne Schuss nachgeladen werden muss. Für die Disziplin Sportpistole wird die Waffe für jede Serie einzeln mit fünf Schuss geladen. Dies geschieht auf Kommando und unter Aufsicht der Schießleiter. Nach dem Schießen ist die Waffe ebenfalls auf Kommando zu entladen, bzw. das Magazin zu entnehmen. Das Ablegen geladener Waffen führt zur Disqualifikation.

Patrone 22lr
Randfeuer-Patrone Kaliber .22lfb

Verschossen wird Kleinkaliber-Munition, die mit einer Treibladung versehen ist, so dass durch den Druck der Verbennungsgase das Projektil durch den Lauf befördert wird. Als solche „scharfe“ Waffen  sind Sportpistolen wie auch die zugehörige Kleinkaliber-Munition erlaubnispflichtig und nicht frei verkäuflich.

Welche Ausrüstung benötigt man sonst noch?

Eigentlich keine. Für Brillenträger ist jedoch eine Schießbrille empfehlenswert. Schießschuhe mit verbreiterten, flachen Sohlen sorgen für eine bessere Gewichtsverteilung und einen sichereren Stand. Zu beachten ist dabei, dass Schuhe, die über die Knöchel reichen, nicht erlaubt sind.

100 Prozent Sportschießen